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Gestalt

Die Sonne steht nun höher am Himmel. Die ersten Sonnenstrahlen reichen über die meisten Berggipfel hinweg, verleiht den Tagen längere und wärmere Stunden. Der Schnee zieht sich immer mehr in die hohen Lagen zurück. Die Wiesen sättigen sich mit grün, die ersten Krokusse gedeihen. Kühe tummeln sich auf den Weiden. Es riecht nach nasser Erde und frischem Gras. Die Natur erwacht und gedeiht. Der zweite Frühling naht.

Mit der Ankündigung dieses Frühlings beginnt neues Leben in den «Schürleni» in Saanen, BE. Die leerstehenden Strukturen erwachen durch kulturellen Inhalt neu. Ein Anfang für die Scheunen, ein erster Punkt der Veränderung. Die ausgewählten Strukturen dienen als Grundlage, das Konzept ist so angedacht, dass es sich fortan erweitern und verändern darf. Strukturen in verschiedensten Formen kommen hinzu und entwickeln sich weiter.

Die Herleitung der Projektarbeit basiert auf der Geschichte und dem verlorenen Nutzen der Scheunen in Folge der Industrialisierung. Die Wichtigkeit dieser Scheunen steht im Kontext zum Ortsbild und in Zukunft zum Sozialraum. Erzielt wird eine vielseitige Wechselwirkung von traditionellen Strukturen und neuen kulturellen Formen.

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